Roland und Nick sind seit 2012 immer wieder in verschiedenen Konstellationen zusammen aufgetreten. Bei ihrem Auftritt im Café Tasso wird jeder von ihnen Solo-Performances sowie ein Duo, das Material von beiden Songwritern interpretiert, in einer intimen akustischen Umgebung präsentieren.
Roland Satterwhite
Roland Satterwhite ist ein amerikanischer Violinist/Violist und Sänger, der in Berlin lebt. Als Sänger und Bratschist tritt er sowohl solo als auch mit seinem Berliner Trio Tolyqyn auf. Roland hat seine eigene Art, die Bratsche zu zupfen, entwickelt, die von Delta Blues und westafrikanischen Kora- und Griot-Musik-Traditionen inspiriert ist. Als Geiger liebt Roland alle Arten der Improvisation und hat international getourt und mit so unterschiedlichen Musikern wie dem Moka Efti Orchestra, Kurt Rosenwinkel, Pupy y los que Son Son, Marta Gomez, Jorge Pardo, Django Lassi, Fanfara Kalashnikov und anderen zusammengearbeitet.
Nick Morrison
Nick Morrison ist ein französisch-amerikanischer Gitarrist, Sänger und Komponist. Seit er 2012 nach Berlin gezogen ist, hat er seinen afro-angehauchten Gitarrenstil bei den Charity Children, den Soul Thrivers und verschiedenen Berliner Afrobeat-Projekten eingebracht. 2014 verbrachte er zwei Monate im Senegal und veröffentlichte nach seiner Rückkehr zusammen mit seiner Frau Maike Novák zwei farbenfrohe „Global-Folk“-EPs als Pallet of Leaves. Er hat auf zahlreichen Platten als Sideman mitgewirkt, und durch seine Zusammenarbeit mit den Polyversal Souls und dem Philophon-Label teilte er die Bühne mit Größen der afrikanischen Musik wie Alemayehu Eshete, Stella Chiweshe und Lee Dodou. Während dieser Zeit verfeinerte er seinen vom Kora beeinflussten Ansatz auf der Gitarre und schuf eine Reihe von Liedern, die von melancholisch bis hin zu ekstatisch fröhlich reichen.
Roland Satterwhite freestylin_violin (Instagram)
Nick Morrison – Lonesome Valley (Official Video) + ‚The Gift Village‘ doc
live at Quasimodo
www.nick-morrison.com
Eintritt frei - Spende erbeten
Eintritt frei - Spende erbeten
Der Bandgründer Matthias Baldwin, dessen Namensvetter zufällig im 19. Jahrhundert einer der bedeutendsten Dampflokhersteller Amerikas war, hatte 2017 die Vision, „die Railers“ zu gründen und machte die Musiker, die alle in Berlin leben, miteinander bekannt.
Der Name „die Railers“ steht für das Lebensgefühl, das aufkommt, wenn man mit dem Zug verreist, Landschaften vorbeirauschen und die Mühlen des Alltags allmählich ihre Kraft verlieren. Kaum eine Musik verkörpert dieses Gefühl mehr, als die der Südstaaten Amerikas des letzten Jahrhunderts. So zählen der Jazz aus New Orleans, Oldtime, mehrstimmiger Gesang und Folkmusik zu wichtigen Einflüssen der Band.
Ihr Gesang und ihre Instrumente benötigen keine elektronische Verstärkung, wodurch sie jederzeit spontan Bahnsteige, Brücken, Restaurants und Plätze zu ihrer Bühne werden lassen und ihr Publikum zum Tanzen und Genießen einladen, wobei stets eine einzigartige Atmosphäre entsteht.
Man kann „die Railers“ regelmäßig in Berlin bei Swing-Tanz-Veranstaltungen, Konzerten in Cafés und an belebten Orten, sowie auf kleinen und größeren Bühnen erleben. So spielten sie u.a. bei TheJamCats, im Alter roter Löwe rein, im Kulturcafé Neukölln und im Theater am Rand. Außerdem sind sie in den verschiedensten Städten beim Musizieren auf der Straße anzutreffen und werden regelmäßig von Zuhörern für private Veranstaltungen gebucht.
Im Sommer 2019 haben sie ihr erstes Album „Tales from the Rails“ und ihre erste Videoreihe „Railroad Session“ aufgenommen. In den letzten drei Jahren haben sie intensiv an ihren eigenen Kompositionen gearbeitet. Im November 2024 haben sie im „Studio Nord“ mit Steffen Lütke ihr zweites Album aufgenommen, das im Herbst 2025 erscheinen soll.
Mashed Potatoes Rag - die Railers
Wildwood Flower - die Railers
www.railers.de
www.facebook.com/dierailers
Eintritt frei - Spende erbeten
Tango ist Geheimnis, Geständnis, Vertrauliches.
Und so, wie ins Ohr geflüstert, klingt der Tango von Estela del Mar und Octavio Barattucci. Ein leidenschaftliches Dialog zwischen der virtuosen Gitarrenspiel von Octavio und Estelas intuitiver, ehrlicher Stimme, die sich mit Hingabe entfaltet, um jeden Tango wie eine Geschichte zu erzählen.
Das Duo interpretiert Tangos, Valses und Milongas in originellen Arrangements, in denen die typischen Rhythmen tangueros mit Harmonien aus dem Jazz und
Kadenzen aus der argentinischen Folklore verbunden werden. Bei ihren Auftritten lassen sich Estela und Octavio vom Zauber des Live-Moments leiten, wodurch ihre Interpretationen stets anders und einzigartig sind. Mal energisch, mal dramatisch, mal melancholisch, mal spielerisch: vielseitig undlebendig, wieder Tangoselbst. WiedasLeben. Ein intimes Erlebnisder puren Essenz des Tangos.
Seit seiner Gründung im Jahr 2022, hat das Duo bereits zahlreiche Bühnen in Deutschland, Europa und Argentinien bespielt und mit seiner Musik sowohl Zuhörer als auch Tangotänzer begeistert.
Milonga del Lobo - Estela del Mar & Octavio Barattucci
Sueño de barrilete - Tango. Estela del Mar & Octavio Barattucci
Mariposita (Tango) - Estela del Mar & Octavio Barattucci
Esteladel Mar (Gesang)
Octavio Barattucci (Gitarre)
Eintritt frei - Spende erbeten
Der Literatursaloon Lunge existiert seit 2001. Seit 2011 lesen Autoren und Autorinnen jeden letzten Donnerstag des Monats im Café Tasso ihre Geschichten, Texte und Poeme einem wachsenden Publikum vor. Die Vielfalt der Texte brachte viele Augen zum Leuchten, regte Gedanken an, provozierte zustimmende und kritische Bemerkungen, jedoch blieb kaum ein Gast ungerührt.
Dazu gibt es zusätzlich zu den Kurzgeschichten musikalische Beiträge, wodurch die Abende im Literatursaloon Lunge noch einmal eine ganz andere Note erhalten.
Durch das langjährige Bestehen des Literatursaloons und die zunehmende Qualität der Texte inspiriert, gründeten zwei Autoren die Geschichtenzeitschrift STORYATELLA. In ihr erscheinen zahlreiche Geschichten von Autoren und Autorinnen des Literatursaloons.
An diesem Abend präsentiert der Literatursaloon LUNGE & Storyatella Literatur die LUNGE No. 226 zum Thema Was Hänschen doch noch lernt …
Es lesen Thorsten Falke, Katrin Schulz, Bernd Vogel & Gäste
Eintritt frei - Spende erbeten